Social Media trotz Fake News, Hass und Trollen?

Wenn derzeit von Social Media die Rede ist, stehen negative Aspekte oft im Vordergrund. Der Hype um Facebook, Twitter und co. scheint sich ins Gegenteil verkehrt zu haben. Sollten Unternehmen und Privatpersonen deshalb einen Bogen um soziale Medien machen? Dieser Beitrag findet eine klare Antwort.

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Negative Aspekte Social Media: die zwei Seiten der Medaille

Kein Licht ohne Schatten. Es wäre vermessen zu glauben, Social Media oder eine andere Innovation würde ausschliesslich positive Effekte erzeugen. Soziale Netzwerke sind erst einmal ein neutrales Werkzeug (von den Datenskandalen einmal abgesehen). Die Nutzer entscheiden wohin die Reise geht. Genau aus diesem Grund greift die Meinung, soziale Netzwerke dienten vor allem Hetzern, Selbstdarstellern und Verschwörungstheoretikern, zu kurz. Wer schreit, fällt auf, erzeugt Aufmerksamkeit. Das bedeutet trotzdem nicht, dass die brüllenden Nutzer die Mehrheit darstellen.

Schweigend das Feld räumen?

Soziale Medien ermöglichen demokratischen Austausch auf Augenhöhe. Wissen und Meinungen zu teilen und “auf dem Laufenden” zu bleiben, war noch nie so einfach. Das Internet als Ganzes – und noch mehr soziale Medien – fordern jeden einzelnen Nutzer heraus, klar Stellung zu beziehen. Warum? Facebook, Blogs und Foren bieten für Firmen und Einzelpersonen so viele Vorteile, dass die grosse Mehrheit nicht vor den Hetzern einknicken darf.

Demokratie und die damit verbundene Freiheit des Einzelnen erfordern Engagement: Wissen sammeln, nachdenken, sich eine Meinung bilden. Das kostet Zeit und ist anstrengend. Gesellt sich noch Angst vor harscher Kritik und Anprangerungen dazu, fällt der Rückzug kurzfristig leichter.

Die Lösung: Chancen nutzen und aktiv bleiben

Das digitale Zeitalter erfordert neue Fähigkeiten, vor allem in der Kommunikation und der Selbstorganisation. Es ist wichtig, nicht regelmässig am Bildschirm hängen zu bleiben. Genauso sollte man nicht jeden negativen Kommentar beantworten und sich destruktive Kommentare nicht zu Herzen nehmen.

Niemand ist machtlos: Der eigene Schreibstil trägt ebenso zum Verlauf einer Diskussion bei wie die aktuelle Stimmung der Teilnehmer. Das Sprichwort: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück” gilt auch im digitalen Zeitalter.

Ebenfalls wichtig: Offline-Zeiten einhalten und Abstand gewinnen. Das Leben findet online und offline statt. Achtsamkeit, Naturerlebnisse und bewusste Begegnungen mit Menschen sorgen für den notwendigen Ausgleich.

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2 Kommentare zum “Social Media trotz Fake News, Hass und Trollen?

  1. Wie geht ihr mit dem Thema Hater um? Gerade aktuell habe ich das Gefühl, dass auf Social Medie eine regel rechte Hetzjagd von Hater stattfindet.
    Das führt soweit, dass Menschen und ihre Familien mit Morddrohungen konfrontiert werden.

    Wie kann man sich dagegen am besten schützen?

    1. Josua Schütz

      Diese Frage würde einen eigenen Blogpost verdienen. Ganz kurz zusammengefasst ist es eine Tatsache, dass es frustrierte Menschen gibt, die ihren Zorn auf diese Weise auslassen. Hater-Kommentare darf man nie persönlich nehmen und man sollte sich darin üben, dies als Teil des Spiels zu verstehen. Andererseits sind Hater auch der Beweis, dass man polarisiert. Das bedeutet, dass man auch Fans hat. Wer es allen recht machen möchte, wird weder Fans noch Hater haben. Wer seine Meinung authentisch vertritt, wird früher oder später Fans und Hater haben. So gesehen sind Hater wiederum auch positiv zu werten.

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