Übersicht Modul Suchmaschinenoptimierung (SEO)

1) SEO Grundlagen

Organische und bezahlte Ergebnisse unterscheiden sich in vielen Merkmalen. Ergebnisse benötigen meist Monate und manchmal Jahre. Der Traffic ist zwar kostenlos, benötigt jedoch Ressourcen und investierte Zeit. Immerhin klicken 70-80% der Suchenden auf organische Suchergebnisse.

Die drei Pfeiler der Suchmaschinenoptimierung sind «technische Optimierung«, «OnPage-Optimierung» sowie «OffPage-Optimierung«.

Suchmaschinen crawlen das Internet und all ihre Websites anhand kleiner Robots, auch Spyder genannt. Diese schicken die Inhalte zu den Google Servern, wo die Inhalte indexiert werden. Anhand Berechnungen ergibt sich das Ranking. Beim SEO-Prozess versucht man alles daran zu setzen, dass die eigenen Landingpages ein möglichst gutes Ranking erzielen.

Der Suchmaschinen-Algorithmus ändert oft öfter als einmal pro Tag (300 – 500 Updates jährlich). Die grossen Updates werden hingegen nur ca. viermal pro Jahr ausgerollt.

Man unterscheidet zwischen drei Arten von Keywords: Navigatorische, informatorische und transaktionale Keywords.

SERP steht für Suchmaschinen-Ergebnisseite (Search Engine Result Page). Manchmal erscheinen rechts neben den Suchergebnissen weitere Zusatzinformationen. Diese nennt man Google Knowledge Graph. Es handelt sich um Ergebnisse, die mit verschiedenen Quellen angereichert wurden.

2) Keywords

Bei der Keyword-Analyse versucht man diejenigen Keywords zu finden, welche möglichst wirtschaftlich sind. Die wirtschaftlichsten Keywords werden einerseits gesucht (Suchvolumen) und andererseits ist die Konkurrenz auf das Keyword nicht zu gross (Anzahl Treffer).

Bei Keywords unterscheidet man zwischen den Short-Tail Keywords und den Long-Tail Keywords. Short-Tail bedeutet, dass diese nur aus einem Begriff bestehen, sehr häufig gesucht werden (grosses Suchvolumen) und viel Konkurrenz aufweisen (viele Treffer). Long-Tail Keywords bestehen aus mehreren Wörtern, werden weniger häufig gesucht und haben entsprechend weniger Konkurrenz (weniger Treffer). Solche Keywords sind leichter zu optimieren und meist auch rentabler.

3) OnPage-Optimierung

Bei der OnPage-Optimierung stellst du sicher, dass dein Content relevant ist und ein gutes User-Erlebnis bietet. Wir können Google helfen, um welches Keyword es sich bei der Landingpage handelt, indem wir das Keyword regelmässig an den relevanten Stellen auf der Landingpage unterbringen. Dazu gehören die Überschriften, der Fliesstext, die Bildnamen, die Alternativtexte, der Seitentitel und die Seitenbeschreibung.

Im Rahmen der internen Verlinkung werden Links von anderen Seiten wie der eines Blogposts auf die zu optimierende Landingpage gesetzt. Interne Links sind für den Google-Algorithmus ebenfalls ein Indikator, wie wichtig eine Landingpage ist.

4) Technische Optimierung

Zu der technischen Optimierung gehört ein sauberer Seitenquellcode, eine schlanke und schnell ladende Landingpage, eine Landingpage die responsive ist und eine https-Verschlüsselung aufweist. Zudem sollten doppelte Inhalte minimiert werden und Weiterleitungen sollten auch nur weise verwendet werden. Ebenfalls wichtig sind das Vermeiden von toten Links.

5) OffPage-Optimierung

Unter OffPage-Optimierung versteht man den Aufbau von sinnvollen und kontextbezogenen Links von anderen Websites auf die Landingpage. Im besten Fall wird das Keyword auf einer anderen Website auf die zu optimierende Landingpage verlinkt. Die Wahl der verweisenden Websites ist sehr relevant. Es sollte sich um Websites handeln, die ein grosses Ansehen geniessen, also eine hohe Page-Authority besitzen. Zudem sollte die verweisende Website dasselbe Thema wie die verlinkte Landingpage behandeln.

6) Leistung messen

Wie gut eine Landingpage gefunden wird und mit welchen Keywords auf welchen Positionen sie rankt, kann anhand SEO-Tools geprüft werden. Ein kostenloses SEO-Tool ist die Google Search Console, ehemals Webmaster-Tools. Diese zeigt, auf welcher Position sich die Keywords befinden, mit welchen die Landingpages gefunden werden.