Content Marketing

Begriffe aus dem Content Marketing sind u.a. Brand Awareness, Brand Building, B2B-Marketing, Call to Action, Content Curation, Conversion, CRM, Crossmedia, Crowdsourcing, InText-Werbung, Longterm-Content, Native Ads, Online-Reputation, Owned Media, Paid Media, Persona, Seeding.

 

 

Audit

Ein Audit beschäftigt sich mit der quantitativen Bestandsaufnahme und der qualitativen Beurteilung von vorhandenen (Web-)Inhalten. Dies passiert innerhalb einer Content-Strategie, wo auch Entwicklungstrends mittels Audit erfasst werden. Audits geben auch Feedback zur Wirksamkeit von (Content-)Massnahmen.

Author-Tag

Author-Tags führen zu mehr Aufmerksamkeit und Click-Through-Rate (CTR). Author-Tags beinhalten Name und Bild von Webautoren mit Google+-Profil. Sie werden neben den Google-Suchergebnissen angezeigt, schaffen Vertrauen und Transparenz und müssen dazu in dem HTML-Code einer Seite verfasst sein.

Big Data

Big Data bezeichnet grosse Datenmengen aus vielen Quellen, die mit einer hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit genutzt werden. Big Data werden analysiert, um Einblicke in das Verhalten der Kunden zu bekommen und dieses Verhalten zu analysieren. Geeignete Software wird gerade entwickelt und ist noch in den Anfängen der Entwicklung. Unternehmen profitieren von Big Data, indem sie schnell handeln und Prozesse ihren Kunden anpassen können.

Bounce Rate

Die Bounce Rate ist eine Zahl in der Webanalyse, die die Absprungrate von Webseiten. Diese beschreibt Benutzer, die eine einzelne Seite aufrufen und dann sofort wieder verlassen, also „bouncen". Unternehmen müssen wissen, warum eine etwaige hohe Bounce Rate zu Stande kommt und diese Situation analysieren. Dies hilft dabei eine Seite und andere KPIs (Verweildauer, Conversion, etc.) zu optimieren.

Brand Awareness

Mit Brand Awareness ist der Bekanntheitsgrad einer Marke, eines Produktes oder eines Service-Angebotes. Die Brand Awareness wird daran gemessen, woran Kunden denken, wenn sie beispielsweise an einen Kaltgetränk, Sportartikel oder Urlaubsservice denken. Firmen verwenden quantitative und qualitative Befragungen, um die Brand Awareness zu ermitteln. Für diese sind speziell ungewöhnliche Kampagnen wie das Stratos-Projekt von Red Bull hilfreich.

Brand Building

Unter Brand Building versteht man Massnahmen, die dabei helfen eine Marke zu stärken oder am Markt zu etablieren. Die Marke soll in das Bewusstsein der Kunden gerufen werden und ein positives Bild in den Köpfen geschaffen werden. Gelungenes Brand Building führt zu hohen Umsätzen, Kundenloyalität und erzeugt einen Multiplikator-Effekt.

Brand Content

Brand Content werden Inhalte genannt, die eine Marke in den Medien präsentieren und inszenieren. Es wird hierbei nicht zwischen unterhaltsamen oder informativen Inhalten unterschieden, beide Formen fallen unter den Begriff Brand Content. Die Inhalte können über verschiedene Kanäle an den Kunden gelangen und sorgen dafür, dass sich Konsumenten eher für eine bestimmte Marke entscheiden. Mit Brand Content wird ein Wandel von Markenunternehmen zu publizierenden Unternehmen festgestellt. Brand Stories Das Ziel von Brand Stories ist, den Kunden emotional zu erreichen, indem man mit Wort- und Bildsprache eine Geschichte erzählt. Überzeugende Stories erhöhen die Kundenloyalität. Es wird bei Brand Stories mehr auf Kommunikation und Interaktion, als auf traditionelle Werbung gesetzt. Die Kunden sollen unterhalten, engagiert und beraten werden, was über das Potenzial von Werbefilmen, Sponsored Ads oder Produktbeschreibungen hinausgeht.

B2B-Marketing

Business-to-Business (B2B) Marketing bezeichnet man eine geschäftliche Beziehung zwischen zwei Unternehmen, wobei Marketing betrieben wird. Produkte und Serviceleistungen werden zur Verfügung gestellt oder verkauft, wozu Content-Marketing verwendet wird. Dieses soll den Nutzen des Produktes/ der Serviceleistung beschreiben, Vertrauen schaffen, Expertise herstellen oder eine Anleitung und Hilfestellung bieten.

B2C-Marketing

Die Beziehung zwischen einem Unternehmen und den Endverbrauchern wird Business-to-Customer (B2C) Marketing genannt. Dabei sollen Produkte/ Serviceleistungen an den Kunden vermarktet werden. Die Unternehmen versuchen die Kunden für sich zu interessieren und ihre Kaufentscheidung zu beeinflussen. Die Internetnutzung hat das B2C-Marketing stark beeinflusst, da sich das Kaufverhalten der Kunden verändert hat. Darauf müssen Unternehmen reagieren und den Endverbrauchern ihr Produkt schmackhaft machen, den Nutzen aufzeigen und einen Mehrwert darstellen. Content-Marketing im B2C-Marketing ist ein wesentlicher Bestandteil der Marketingstrategie.

Call-to-Action (CTA)

Call-to-Action fordert den Kunden auf, etwas zu tun. Das passiert mittels Text-Link oder Bildelement. Endverbraucher sollen so animiert werden sich ein Produkt zu bestellen oder sich weitere Informationen herunterzuladen.

Content-Ads

Content-Ads sind Werbungen, die auf einer Internetseite eingebettet sind. Bezogen auf das Design und den Inhalt, passen sich Content-Ads der jeweiligen Internetseite an. Dadurch werden sie auf den ersten Blick nicht als Werbung wahrgenommen und sind deshalb eher für die Leser relevant.

Content Curation

Thematisch relevante Inhalte werden von Content Curation gewählt, sortiert und verbreitet. Die Inhalte werden dann kontextbezogen auf der Website, im Blog, auf Social-Media-Seiten, Drittseiten oder Nachrichtenseiten publiziert. Speziell Pinterest und Tumblr eignen sich als Content Curation. Das eigene Markenimage soll geschärft werden. Es werden dazu nicht nur eigene Inhalte, sondern auch unterhaltende und aufmerksamkeitsstarke Contents geteilt, die zur eigenen Marke passen und weitere Aufmerksamkeit generieren können.

Conversion

Wenn sich ein Seitenbesucher in einen Kunden/ Interessenten „verwandelt" spricht man vom Prozess der Conversion. Ein Interessent lädt beispielsweise ein Whitepaper herunter, abonniert einen Newsletter oder meldet sich für einen Service/ Mitgliederbereich mittels Kontaktformular an. Das Conversion-Ziel wird durch Inhalte, die einen Mehrwert bieten und das Interesse steigern, erreicht.

Conversion Rate

Der Erfolg des Marketings wird an der Conversion Rate gemessen. Sie ist damit die wichtigste Messgrösse im Online-Marketing. Die Conversion Rate misst, wie viele Besucher zu Interessenten und wie viele Interessenten zu Kunden werden und sie stellt damit die Umsatz- oder Umwandlungsrate dar. Es wird das Verhältnis der Anzahl der Besuche zur Anzahl der Bestellungen/ Downloads/ Abonnements etc. errechnet.

CRM

Die Kundenpflege einer Firma erfolgt durch das Sammeln und Auswerten von Daten. Dies wird als Customer Relationship Management (CRM) oder Kundenbeziehungs-Management bezeichnet. Kundenzufriedenheit, Kundenkommunikation, Kaufverhalten und Loyalität werden vom CRM analysiert. Kundenbindung wird mit Direktmarketing-Kampagnen (Bsp.: Gutscheine) oder individualisierten Angeboten geschaffen.

Crossmedia

Wenn den Usern mehrere Medienkanäle, online wie offline, gleichzeitig angeboten werden, spricht man von Crossmedia. Dies entspricht einem Kommunikationsprozess, wobei sich die Kunden mit den Produkten auseinandersetzen. Dazu werden Werbefilme inkl. Website mit Hintergrundinformationen oder Mitmach-Aktionen auf Social-Media-Netzwerken verwendet. Der Wiedererkennungswert der Marke spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Crowdsourcing

Beim Crowdsourcing wird eine Menge (Crowd) externer, interessierter User gesammelt, um Teilaufgaben für das Unternehmen zu übernehmen. Dies kann von Feedback geben über Ideen sammeln bis hin zur Produktentwicklung reichen. Mittlerweile wird auch die Finanzierung von Start-Up Unternehmen oft über Crowdsourcing vorgenommen. Der Begriff stammt von Jeff Howe, der ihn 2006 in einem Wired Artikel verwendet hat.

Earned Media

Earned Media bezeichnet alle Inhalte, die von Kunden erstellt und verbreitet werden. Die Inhalte werden über Netzwerke und Internetseiten von Usern im Internet verteilt, ähnlich wie bei viralem Content. Für Unternehmen fallen keine zusätzlichen Ausgaben an. Earned Media birgt allerdings den Nachteil in sich, dass Firmen kaum bis keine Kontrolle über die verbreiteten Inhalte haben. Negative PR, wie Shitstorms, können durch Earned Media verursacht werden. Aber auch Mundpropaganda, also Empfehlungen und Weitergabe von Informationen in verbaler Form, gehört zu den positiven Seiten von Earned Media (Word-of-Mouth-Marketing).

Gamification / Game-based Marketing

Beim Game-based Marketing sollen Kunden durch Interaktion, wie bei einem Computerspiel, mehr Aufmerksamkeit für eine Marke generieren. Bei dieser Strategie ist der User aktiv in den Content der Marke involviert und wendet sich dieser länger zu. Wettbewerbe, Ranglisten und Mitmach-Aktionen z. B. in Social-Media-Netzwerken gehören auch zur Gamification.

Inbound-Marketing

Alle Marketingmassnahmen, die erreichen wollen von Usern direkt und aktiv im Internet gefunden zu werden, nennt man Inbound-Marketing. Einzelne Bereiche sind SEO, Social Media, Online-PR und Content-Marketing. Das Interesse von Kunden soll geweckt werden, damit sie auf eine Marke aufmerksam gemacht werden. Sie sollen auch kostengünstige Traffic-Kanäle optimal nutzen und für hochwertige Inhalte gewonnen werden, die sie auf direktem Wege zielgruppenkonform ansprechen.

InText-Werbung

InText-Werbung sind spezielle Links, die in einen Website-Text integriert sind. Diese Wörter/ Phrasen werden unterstrichen dargestellt, oft auch farbig, und öffnen ein Werbefenster wenn der Mauszeiger darauf zeigt. Inhaltlich gestaltet sich die InText-Werbung ähnlich dem Inhalt der besuchten Homepage. Der Vorteil dieser Werbeform ist, dass sie den Textfluss nicht stört wie Bannerwerbung es tut.

KPI

KPI steht für Key Performance Indicator. Dieser zeigt an inwieweit gesteckte Zielsetzungen erfüllt werden. Im Internet werden meistens Webanalyse-Tools verwendet, um den Erfolg einer Kampagne zu messen. Hierbei zählt man die Anzahl der Besucher, der Klicks von E-Mail-Kampagnen, die Downloads auf Landingpages oder Newsletter-Anmeldungen sowie Online-Bestellungen.

Longterm-Content

Longterm-Content zielt darauf ab über einen langen Zeitraum Leads zu generieren und Abonnements abzuschliessen. Die Zeitspanne beträgt bei diesem Content zwischen 12 und 18 Monate und benötigen eine gut geplante Content-Strategie und eine kontinuierliche Content-Veröffentlichung. User sollen zu loyalen und langfristigen Kunden werden und dabei helfen, das Unternehmen wachsen zu lassen.

Native Ads

Inhalte die sich nahtlos in ihre Umgebung einfügen, nennt man Native Ads oder Native Advertising. Sie wirken wie „natürliche" Elemente der besuchten Website und passen sich deren Design, Stil und Erscheinungsbild an. Die populärste Variante findet man auf Twitter oder Facebook, wo Werbung in Form von normalen Posts gesponsert werden. Erkannt werden diese Posts durch die Worte „sponsored by ...".

Online-Reputation

Reputation bedeutet so viel wie „Ansehen". Online-Reputation beschreibt also das Image einer Marke im Internet. Negativ auf die Online-Reputation wirken sich Shitstorms oder negative Bewertungen auf diversen Portalen aus. Heutzutage ist die Online-Reputation enorm wichtig für Unternehmen.

Owned Media

Alles Medien(-Kanäle), die ein Unternehmen selbst besitzt („owned"), werden als Owned Media bezeichnet. Diese Medien werden vom Unternehmen selbst kontrolliert und betreut, was es auch möglich macht eigenständig Inhalte zu publizieren (eigene Website, Blog, Corporate Magazin, etc.).

Paid Media

Im Gegensatz zur Owned Media besitzen Unternehmen Paid Media nicht selbst, sondern müssen dafür bezahlen. Man versteht darunter die Nutzung von firmenfremden Kommunikationskanälen wie Print-Medien, TV-Spots, Online-Anzeigen, Aussenwerbung, Radio- oder Kinowerbung.

Persona

Die Persona ist die klar festgelegte Zielgruppe, die von den Marketingmassnahmen erreicht werden soll. Persona stellt hierbei eine fiktive Person dar, die repräsentativ für die Zielgruppe von Unternehmen erstellt wird. Dies passiert mittels Befragungen (Interviews, Umfragen, Studien) und sollte die Persona möglichst klar und detailliert darstellen. Wichtig sind hierbei demografische Daten wie Alter und Geschlecht, aber auch Hobbies, Einkommen, Gewohnheiten etc. werden in Betracht gezogen. Eine Persona bekommt meist auch einen Namen und ein Foto, um es den verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens zu erleichtern eine Marketing-Strategie zu entwickeln. Oft werden auch für verschiedene Produkte unterschiedliche Personas erstellt, um je nach Kampagne das ideale Marketing zu betreiben.

Pogo-Sticking

Pogo-Sticking beschreibt die Aktivität eines Users, wenn er ein Ergebnis der Suchmaschine anklickt und sofort wieder zur Suchmaschine zurückwechselt. Der User verweilt also nur für einen Augenblick auf der Homepage. Grund dafür kann sein, dass die geklickte Homepage nicht den Anforderungen der Suche entspricht oder zu wenig Informationsgehalt bietet. Dieses Verhalten resultiert in einem niedrigen Ranking einer Homepage. Websites mit hohem Informationsgehalt haben durchschnittlich eine geringere Pogo-Stick-Rate.

Ranking (Suchmaschinen-Ranking)

Ein Ranking ist eine Rangliste. Im Internet-Jargon meint man mit dem Ranking die Reihe, in der Suchergebnisse bei Suchmaschinen angezeigt werden. Viele Faktoren spielen für ein gutes Ranking eine Rolle. Am wichtigsten ist es, dass eine Website immer aktuell nach den Richtlinien von Google erstellt und optimiert wird, um im organischen (nicht bezahlten) Ranking zu steigen.

Retargeting

Retargeting ist ein User-Verfolgungsverfahren. Es nutzt Cookies, um zu speichern, wo sich der Kunde im Internet aufhält. Verlässt der User eine Seite wird auf der nächsten Website Werbung (Banner-Ads, etc.) von der zuvor besuchten Seite angezeigt. Cookies werden also laufend gesammelt und dadurch wird die Werbung beim Surfen angepasst. Unternehmen können so ihre Werbung länger an den Kunden bringen. Cookies erlauben es auch einen Kunden im Internet wiederzuerkennen.

ROI

Return on Investment (ROI) ist eine Zahl die die Rendite beziffert. Das bedeutet der Gewinn wird in das Verhältnis mit dem eingesetzten Kapital gesetzt. Diese Kennzahl ist der Massstab für Leistung und Rentabilität eines Unternehmens und die Grundlage für die Setzung von Zielen und Investitionsentscheidungen.

RSS

RSS ist die Abkürzung für Really Simple Syndication. Das ist eine Sammlung von Informationseinheiten, die jeder User individuell durch seine Internetverhalten abonniert und dann durch den RSS-Feed zugestellt bekommt. Wirklich einfach („really simple") wird dabei eine kurze Schlagzeile und der Originallink an den User gesendet, der damit immer am aktuellsten Stand bleiben kann. Für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, ihren Content weiter zu verbreiten. Google-Reader wurde mittlerweile eingestellt aber als Alternative gibt es beispielsweise Feedly.

Seeding

Seeding bedeutet so viel wie „sähen". Es werden also gezielt Inhalte auf relevanten Seiten platziert, die hohe Besucherzahlen generieren. Im Idealfall verbreiten sich die Inhalte durch Multiplikatoren sehr schnell, beispielsweise durch Social-Media-Netzwerke. Eine gute Seeding-Strategie zeichnet sich durch richtig eingesetzte Inhalte auf verschiedenen Kanälen aus. Kanäle wie Blogs, Foren oder Content-Sharing-Portale (Flickr, YouTube, etc.) eignen sich dafür sehr gut.

SEO

Um das Ranking bei Suchmaschinenergebnisse zu verbessern müssen Websites SEO-optimiert sein. SEO steht für Search Engine Optimization. On- und Off-Page müssen Seiten hinsichtlich des Contents, der Keywords, des Aufbaues, des URLs, etc. so optimiert werden, dass sie im organischen Ranking von Google nach oben gereiht werden. Das bedeutet, dass Online-Angebote möglichst hochwertig und professionell erstellt werden müssen. Hierzu ist es wichtig die Faktoren Technik, Analyse und Content perfekt zu beherrschen, um den Erfolg eines Unternehmens fördern zu können.

Shortterm-Content

Shortterm-Content zielt auf die kurzfristige Erhöhung der Aufmerksamkeit der User ab. Erfolgreicher Content kann weiter promoted werden (Sponsored Stories, Paid Adwords, etc.) oder Gastautoren können Artikel für ein Unternehmen veröffentlichen, um mehr Klicks, Likes o. ä. zu generieren. Dabei soll eine definierte Zielgruppe auf den unternehmenseigenen Content hingewiesen werden.

Short-URL

Short-URL ist ein Kurz-Link, der aus wenigen Buchstaben und/ oder Zahlen besteht. Ziel dieser URLs ist eine höhere Benutzerfreundlichkeit, die bei langen, komplizierten URLs nicht gegeben ist. Short-URLs leiten als Alias immer zum Ursprungs-URL.

Social Signals

Social Signals (soziale Signale) sind soziale Ranking-Faktoren. Diese äussern sich in Form von Likes, Shares, Kommentaren und Antworten in Social-Media-Netzwerken. Es ist nicht klar, ob Websites mit hoher Aktivität bei Google+ oder Facebook auch höher im Suchmaschinenranking aufsteigen. Allerdings zeigt sich, dass Websites die sich im oberen Bereich der Suchergebnisse befinden, signifikant mehr Social Signals haben als andere. Dafür kann die Bekanntheit eines Unternehmens/ einer Marke der Grund sein. In Zukunft könnten Social Signals eine immer grössere Rolle spielen.

Stakeholder

Unter Stakeholder fallen verschiedene Interessensgruppen, die auf ein Unternehmen Einfluss nehmen. Dazu gehören Mitarbeiter, Kunden, Sponsoren, Zulieferer, Regierungen usw. Nicht zu verwechseln ist der Begriff Stakeholder mit den Shareholdern eines Unternehmens. Dies sind Aktieninhaber. Stakeholder sind wichtig für das Unternehmen, um sich orientieren und ausrichten zu können. Das Management mit Stakeholdern bezieht ausserdem mehrere gesellschaftliche Grössen mit ein als beispielsweise CRM. Diese Grössen sind politische Gruppen, Umweltschutz o. ä.

Storytelling

Die alte Technik des Geschichtenerzählens macht sich neue digitale Technologien zu Nutze und wird zu einem wichtigen Element im Content-Marketing. Die Story steht im Vordergrund, nicht das Produkt. Dieses taucht teilweise in der Story gar nicht auf, was eine emotionale Einbindung des Users erzeugen soll. Besonders interessant ist es für die Kunden, wenn sie interaktiv Teil der Geschichte werden können und durch verschiedene Elemente den Verlauf der Story beeinflussen können.

Tracking

Tracking beschreibt die Nutzerverfolgung im Internet. Gemessen wird dabei die Online-Aktivität und die Transaktionen der Benutzer. Dieses Verhalten wird von Unternehmen ausgewertet (Wechsel und Zeit auf Landingpages, etc.). Dazu werden Cookies verwendet, die im Browser gespeichert werden und das Internetverhalten der User festhalten. Momentan wird eine Option des „do-not-track" versucht durchzusetzen, was für Verbraucherschützer ein wichtiger Punkt des Identitätsschutzes ist.

Traffic

Im weiteren Sinne bedeutet Traffic das Datenaufkommen von Computernetzwerken. Enger gesehen ist es die Anzahl der Zugriffe auf eine Website. Hier gilt die Regel viel Traffic führt zu mehreren Klicks auf der Seite. Es ist für Unternehmen wichtig, möglichst viel Traffic zu generieren, da so möglichst viele Neukunden gewonnen werden können. Eine Möglichkeit zur Erhöhung des Traffics ist eine exzellente SEO-Optimierung, die die Website eines Unternehmens in den Suchergebnissen nach oben reihen kann (siehe SEO).

Viralität/ virales Marketing

Ziel von viralem Marketing ist die maximale Verbreitung der Bekanntheit des Unternehmens im Internet. User sollen mit guten Inhalten mitgerissen werden, sodass darüber gesprochen wird, Content geteilt und kommentiert wird und sich auch andere Kunden mit der Marke auseinandersetzen. Viraler Content kann bei guten Strategien (über YoutTube etc.) von den klassischen Medien aufgegriffen werden, was eine noch höhere Bekanntheit fördert.

Whitepaper

Ein Whitepaper ist eine Art Informationsblatt, das zusätzliche Informationen zu anderen Produkten, Dienstleistungen oder fachliche Beiträge zur Verfügung stellt. Der User kann solche Whitepapers nach erfolgreicher Registrierung auf seinen Computer herunterladen. Manchmal können Whitepapers auch online angesehen werden. Diese sollten auf jeden Fall mehr Informationen bieten als auf der normalen Website zu finden sind. Der Download von Whitepapers ist eine Win-Win-Situation. Die Unternehmen erhalten wertvolle Daten und damit mehr Leads und die Kunden erhalten einen Mehrwert durch höhere Informationsdichte.