Content-Tipps: Wie du deine Marke stärken kannst

Nicht nur irgendein Unternehmen sein, sondern eine Marke – davon träumen viele. Der Weg dorthin ist nicht vorrangig eine Frage des Budgets, sondern vor allem der richtigen Strategie. Content Marketing ist ein wichtiger Teil davon. Dazu empfiehlt sich eine Online Marketing Weiterbildung. In diesem Beitrag gibt es schon einmal Tipps zum Einsatz von Content Marketing beim Aufbau einer Marke. Noch mehr erfährt man in unserem Online Marketing Kurs.

Was genau macht eine Marke aus? Der Firmenname oder auch der Name einer einzelnen Person sticht hervor unter den Mitbewerbern, weil Menschen damit mehr verbinden als durchschnittliche Leistung. In manchen Fällen stehen die Namen der Pioniere auf einem Gebiet sogar synonym für ein Produkt – wie Labello für Lippenpflegestift oder Tesa für ein durchsichtiges Klebeband. Das schafft nicht jeder. Doch mit Strategie und Beharrlichkeit kann jeder sein Profil schärfen, damit mehr Menschen im Gedächtnis bleiben und letztlich seine Umsatzchancen verbessern.

Für was steht das Unternehmen?

Content-Marketing USP

Der erste Schritt ist, die eigene Tätigkeit oder das eigene Unternehmen unter die Lupe zu nehmen: Was macht es einzigartig, womit kann man besonders punkten, mit welchen Werten möchte man assoziiert werden? Fachliche Kompetenz gehört vermutlich für die meisten dazu. Dabei sollte man seine Zielgruppen und deren Wertvorstellungen klar im Blick haben. Das erstrebte Markenprofil muss stimmig sein und alle Bereiche umfassen – von der Webseite bis zum Kundenservice.

Dann kommt Content Marketing ins Spiel. Ob im eigenen Blog, den Social-Media-Accounts oder in Pressemitteilungen an Medien – es gilt, von Kompetenz nicht nur zu reden, sondern sie unter Beweis zu stellen. Mit dem passenden Content gibt es ein höheres Ranking bei Google, mehr Aufmerksamkeit von den Medien und besseren Zugang zu den Zielgruppen. All dies zusammen baut die Marke auf, verschafft grössere Bekanntheit und verbessert die Umsatzchancen. Aber was ist der passende Content?

1) Was hilfreich ist, wird gelesen

Modernes Layout, gute Fotos und geschliffene Formulierungen sind im professionellen Rahmen Pflicht, aber für die Nutzer sind sie nur nice to have. Nutzer suchen im Internet nach Lösungen für ihre kleinen oder grossen Probleme. Wer etwas Hilfreiches im Rahmen seiner Kompetenz zur Verfügung stellen kann, wird sein Publikum finden. Einfaches Beispiel: Umrechnungstools für Währungen. Wie viel ist eine Summe in Dollar, Euro oder Pfund gerade in Schweizer Franken? Ein solches Tool ist simpel, macht sich aber gut auf den Seiten eines Unternehmens der Finanzbranche. Und wer erst einmal auf der Seite gelandet ist, wird je nach Interesse und Bedarf auch andere Inhalte wahrnehmen.

Content-Marketing Answer the public

Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, welche Fragen Leute sich überhaupt stellen, kann Hilfe bei einem anderen nützlichen Tool suchen: Answer the public. Dieses wertet aus, was Menschen in die Suchmaske von Google eingegeben haben, und filtert nach Sprachen und Ländern. Fachleute sind sich oft nicht bewusst, wie speziell ihr Wissen ist. Das Tool kann dazu inspirieren, ihr Wissen zu teilen und gut verständliche Antworten zu geben, die Menschen weiterhelfen.

2) Medien lieben Zahlen

Jedes Unternehmen hält sich über die Situation der Branche auf dem Laufenden, schon aus eigenem Interesse. Jedes Unternehmen versucht ausserdem, so viele Erkenntnisse wie möglich aus den Zahlen zu ziehen, die die eigene Statistik nahelegt. Ist etwas davon von öffentlichem Interesse? Ein sehr einfaches Beispiel: Haben Menschen im Corona-Jahr 2020 tatsächlich mehr in Haus oder Garten gewerkelt? Umsatzrekorde von Baumärkten legen das nahe. Um seriöse Aussagen machen zu können, ist in der Regel zusätzliche Recherche nötig, aber es lohnt sich. Statistiken, die eine Tendenz mit Zahlen beschreiben können, sind immer von Interesse und werden von den Medien gerne aufgenommen. Wer die Öffentlichkeit an seinen brancheninternen Kenntnissen teilhaben lässt, profiliert sich gleichzeitig als kompetent. Der Name bleibt hängen. Dafür lohnt sich der zusätzliche Aufwand.

3) Offenheit kommt an

Jedes Unternehmen möchte seine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Fachwissen gratis wegzugeben widerspricht der Geschäftsidee. Und doch kann es strategisch hilfreich sein. Beispiel: Anleitungen zur SEO-Optimierung einer Webseite. SEO-Agenturen legen dabei zwar einen Teil ihres Berufsgeheimnisses offen. Sie demonstrieren damit jedoch auch ihre Kompetenz und gewinnen so das Vertrauen ihres potenziellen Kundenkreises. Nicht jeder kann oder will alles selbst umsetzen. Und für ein optimales Ergebnis wird dann der beauftragt, der bereits mit Kompetenz überzeugt hat.

4) Reviews und Testimonials

Content-Marketing Testimonials

Eigenlob stinkt zwar schon lange nicht mehr, aber es überzeugt auch nicht richtig. Authentische positive Stimmen von Kunden und Nutzern, eingebunden in die Webseite, sind dagegen sehr hilfreich zum Aufbau einer Marke. Auch Bewertungsportale tragen dazu bei. Dass sich ein Unternehmen überhaupt der Bewertung stellt, wird grundsätzlich positiv gesehen. Das Feedback von Kunden und Nutzern ist gleichzeitig eine wichtige Kontrolle, ob man die eigenen Ziele erreicht.

5) Im Glanz klangvoller Partner-Namen

Wer mit guten Leistungen hochrangige Kunden für sich gewonnen hat, kann darauf stolz sein. Und die Verbindung nutzen, um selbst etwas vom Klang ihrer guten Namen zu profitieren – beispielsweise über entsprechende Hinweise auf der Webseite. Teamarbeit mit interessanten Partnern kann beiden Seiten zu Nutzen verhelfen. Die Kooperationen müssen Sinn ergeben. Das braucht aber nicht immer rein geschäftlich sein: Wer mit sozialem oder ökologischem Engagement punkten will, kann Projekte entsprechender Institutionen unterstützen und damit werben.

Content-Marketing Netzwerk

Wer noch mehr Online Marketing Weiterbildung anstrebt, um das eigene Projekt voranzubringen, ist in unserem Online Marketing Kurs willkommen!

 

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