Mutterblogs – die Geheimnisse der schreibenden Mamas

Die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes stellen für viele Menschen eine neue und spannende Phase ihres Lebens dar. Hier werden Erlebnisse gesammelt, über die sich zu reden lohnt. Entweder, um eigene Erfahrungen weiterzugeben. Oder, um sich von Gleichgesinnten manchen Ratschlag abzuholen. Das Betreiben eines Blogs lohnt sich für viele Mütter daher in besonderem Masse. Wer jedoch nicht weiss, wie er mit eigenen Texten, Fotos und Videos eine breite Leserschaft erreichen und davon finanziell profitieren kann, dem sei ein Social Media Manager Kurs ans Herz gelegt.

Die bloggenden Mütter – wer ist das eigentlich?

Social Media - wer sind die bloggenden Mütter?

In den letzten Jahren haben die Blogs das Internet erobert. Wer seinen Mitmenschen etwas mitzuteilen hat, kann Meinungen, Erlebnisse und Ratschläge nun also mühelos veröffentlichen. Auch für Mütter – oder Frauen, die es werden wollen – lassen sich mittlerweile zahlreiche Blogs finden. In der Regel werden sie von jungen Eltern betrieben. Über welche Themen gesprochen wird, dürfte nicht überraschen: Die Schwangerschaft mit all ihren Problemen, das Glück der Geburt sowie die ersten Monate und Jahre des Neugeborenen auf der Welt. Auch alle damit verwandten Diskussionsbereiche lassen sich hier behandeln. So etwa die Fragen, welches Bettchen für das Kleinkind am besten geeignet ist – oder ab wann dem Nachwuchs feste Nahrung gegeben werden kann. Die meisten der Blogs werden somit von den Müttern betrieben. Zudem können hier junge Väter oder sogar die Grosseltern ihre Sichtweise auf die Geburt eines Kindes schildern.

Wer gehört zu den Lesern der Blogs?

Social Media: Zielgruppe der Mama-Blogs

Auch die Frage nach der Zielgruppe lässt sich unschwer beantworten. Üblicherweise werden derlei Blogs von jungen Eltern angeklickt, die Ratschläge für bestehende Probleme suchen. Ebenso handelt es sich dabei um Menschen, die sich auf eine Geburt vorbereiten oder die eine solche gerade erlebt haben. Die Leserschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Damen im Alter von etwa 20 bis 40 Jahren. Eine Klientel also, für die es – auch aus Gründen der knapp bemessenen Zeit – ebenso einfach wie sinnvoll ist, sich alle benötigten Informationen über das Internet zu erschliessen. Zumal darin ein kostensparender Weg gesehen werden kann, um wertvolle Ratschläge zu erhalten. Nicht jedes Elternpaar möchte schliesslich das vorhandene Geld in teure Bücher investieren. Darüber hinaus ist es für die Betreiber und die Leser der Blogs oftmals wichtig, eine Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs zu besitzen, sich über eigene Erlebnisse zu unterhalten oder innerhalb einer Diskussion auch einmal widerstreitende Meinungen zu finden.

Interessanter Zeitvertreib oder mächtige Marketingstrategie?

Social Media Mama Blog Influencer

Allerdings lohnt sich in einigen Fällen durchaus ein genauerer Blick. Denn nicht jeder Blogbetreiberin ist daran gelegen, lediglich ihre Erfahrungen zu teilen oder Ratschläge zu vermitteln. Denn ein Blog kann ebenso eine kluge Basis darstellen, um einen kleinen Nebenverdienst zu generieren. Die Idee dahinter klingt ganz simpel: Durch die veröffentlichten Inhalte wird eine bestimmte Zielgruppe erreicht, die einerseits durch das Anklicken des Blogs bereits dafür sorgt, dass die bloggende Mutter geringe Einnahmen zu verzeichnen hat. Denn Suchmaschinenbetreiber und Webhoster belohnen sie dafür, dass sie einen wirtschaftlich relevanten Content produziert. Andererseits kann die lesende Zielgruppe zur Vermarktung von Produkten genutzt werden. Oft lassen sich in den Blogs also Links zu erwerbbaren Artikeln finden, die in enger Verbindung zu den hier behandelten Themen stehen. Der zeitliche Aufwand, um einen solchen Blog regelmässig zu betreiben, wird folglich durch die geschaltete Werbung finanziell vergütet.

Welche Bedeutung hat das Affiliate Marketing für Mütterblogs?

Social Media Marketing Affiliate Marketing

Somit lässt sich beim Betreiben eines Blogs auch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wer ohnehin seine Erfahrungen der Schwangerschaft mit seinen Lesern teilen möchte, muss das nicht ohne Gegenwert tun. Immerhin gibt es ja das sogenannte Affiliate Marketing. Heisst konkret, dass die Inhalte des Blogs mit Links auf Webseiten von Fremdanbietern versehen werden. Die Leser schauen sich also den neuesten veröffentlichten Beitrag der bloggenden Mama an und werden von dort aus direkt in den Shop eines Händlers geleitet, der jene Produkte anbietet, die mit dem gelesenen Text in Verbindung stehen. Ein solches Vorgehen kann durchaus ein wenig die Haushaltskasse aufbessern – vor allem dann, wenn die Links klug gesetzt werden. An allen darüber verkauften Artikeln werden die schreibenden Eltern mit einer geringen Provision beteiligt. Das mag gerade in den Wochen und Monaten nach dem Beginn des Blogs nicht viel sein. Mit Zeit und Geduld lassen sich die Einnahmen aber steigern.

Wie können Produktreviews sinnvoll eingebunden werden?

Social Media Mama Blog Produktereview

Auf vielen Mamablogs werden aber nicht alleine die Erfahrungen rund um die Schwangerschaft geteilt. Vielmehr gibt die junge Mutter oftmals auch einen Einblick in ihre neuesten Errungenschaften, die sie eigens für das Kind erworben hat: Das kleine Bettchen, der niedliche Schlafanzug und das bezaubernde Plüschtier dürfen hier nicht fehlen. Wer dabei nicht nur erwähnt hat, was konkret gekauft wurde, sondern den Text auch um eine eigene Bewertung ergänzt, verfasst genau genommen eine Produktreview. Auch sie kann mit Links zu diesem Artikel versehen werden – und auf diese Weise kleinere Einnahmen gewährleisten. Klar ist, dass hochpreisige Waren einen besseren Verdienst versprechen. Gleichsam sollte die bloggende Mama darauf achten, nicht allzu oft solche Gegenstände vorzustellen, die bereits auf anderen Blogs zahlreich beworben werden. Demgegenüber müssen die Produkte indes eine breite Leserschaft ansprechen, um somit auch genug Klicks auf die Links zu generieren.

Bessert Werbung die Haushaltskasse auf?

Social Media Marketing Mama Blog Geld verdienen

Einige Blogs sind stolz darauf, gänzlich ohne Werbung auszukommen. Und das ist ja auch in Ordnung. Die schreibende Mama soll sich hier schliesslich selbst verwirklichen und die eigene Webseite genau so aufbauen, wie sie das möchte. Mit Blick auf das Affiliate Marketing und die damit verbundenen Einnahmen wäre es dennoch klug, nicht gänzlich auf Reklame zu verzichten. Zumal diese ganz dezent gesetzt und sinnvoll in den jeweiligen Text eingebunden werden kann. Es muss sich dabei also nicht um riesige Werbebanner handeln, die quietschend bunt ins Auge springen und die marktschreierisch ihre Botschaft anpreisen. Auch subtiler kann die bloggende Mutter ans Ziel gelangen. Entweder, indem sie die Links direkt in den Artikel einbaut und sie sich dort nur durch kleine farbliche Veränderungen von den anderen Wörtern unterscheiden. Oder indem innerhalb des Textes kleinere Banner eingefügt werden, die eher als Auflockerung beim Lesen statt als störendes Element wahrgenommen werden.

Ist die Nutzung sozialer Medien ratsam?

Social Media Nutzung für den Mum Blog

Allerdings sei an dieser Stelle die Euphorie auch ein wenig gebremst. Die Zahl jener Mütter, die lediglich über das Betreiben eines Blogs schon nennenswerte Einnahmen erzielen, dürfte verschwindend gering sein. Der Grund hierfür liegt in der mangelnden Reichweite, die die meisten Blogs erzielen. Dennoch kann an diesem Manko gearbeitet werden. Sinnvoll ist es dafür, auf den relevanten sozialen Plattformen aktiv zu sein. Wer also die eigenen Texte im Blog veröffentlicht, kann darüber hinaus stimmungsvolle Videos auf Youtube sowie beeindruckende Fotos bei Instagram hochladen – und damit ein breites Publikum erreichen, das sich schon bald als interessierte Leserschaft im Blog einfinden wird. Zumal die Erfahrungen zeigen, dass sich beim Verlinken von Werbung oftmals bessere Provisionssätze aushandeln lassen, wenn die schreibende Mama auf unterschiedlichen Plattformen aktiv ist und dort bereits zahlreiche Follower vorweisen kann. Es lohnt sich also, sich selbst das Image der kompetenten Ratgeberin aufzubauen.

Für wen eignet sich das Affiliate Marketing?

Social Media Marketing für Mütter-Blogs

Zugegeben, für viele Mütter klingt das zuvor Gesagte vielleicht etwas komplex. Ihr Ziel besteht vermutlich nur darin, die eigenen Erfahrungen rund um die Schwangerschaft und die Geburt des Kindes mit Gleichgesinnten und Interessierten zu teilen. Der Wissensaustausch und der Dialog werden hier als Wunsch gesehen, das Verdienen kleinerer Zusatzeinnahmen wird nicht angestrebt. Auch das ist in Ordnung. Demgegenüber sollten Reichweite und Werbewirksamkeit der Mamablogs nicht unterschätzt werden. Zumal das Setzen von Links und das Schreiben von Produktreviews keinen nennenswerten Aufwand darstellen. Selbst Laien können davon also mit geringen Mühen sowie ein wenig Geduld finanziell profitieren. Ratsam ist es allerdings, den eigenen Blog und das damit verbundene Affiliate Marketing vom ersten Tag an klug aufzubauen. Wie das gelingt, können junge Mütter – und natürlich auch alle anderen Personen – in einem Social Media Manager Kurs erlernen. Nicht selten liegt hier der Beginn eines erfolgreichen und lukrativen Blogs.

Blogg werden als Social Media Manager

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