Verloren gegangene Website treibt im Ozean umher – Teil 2

Im zweiten Teil dieser Blogpost-Reihe geht es zunächst um folgende Inhalte:

  • Keywords für deinen Text identifizieren
  • Keywords in deinen Text einpflegen
  • Den passenden Titel und die passende Meta-Description schreiben
  • Dem Text den letzten Feinschliff geben und veröffentlichen

Zudem zeige ich dir in Bezug auf das Problem der fehlenden Sichtbarkeit, wie deine Website im Internet sichtbar wird.

3) Der Ausweg vom Problem hinein in die Lösung
→ Der Weg in die Sichtbarkeit

Problem = Website wird nicht gefunden

Keywords für deinen Text identifizieren

Wie wird im Internet nach der Problemlösung gesucht? Dazu gibt es Tools, um dies herauszufinden.

1) Denk dir zuerst typische Suchanfragen aus und trage die in eine Liste ein. Frage auch andere Leute, wie sie bei einem solchen Problem nach einer Lösung suchen würden.

Nun aber das Allerwichtigste:

Dein Problemthema darf sich nur um eine Sache handeln. Verzettle dich nicht. Die Liste der Suchbegriffe respektive Keywords darf sich immer nur um ein und dasselbe Ding kümmern. Das ist ganz wichtig. Denn sobald es um verschiedene Dinge in deinem Lösungsbeschrieb geht, kann Google deine Internetseite nicht mehr exakt einem Thema zuordnen, und letztendlich wird sie nie gut ranken. Bleib also bei einem Thema.

Beispiel für das Suchvolumen und Anzahl Suchtreffer in der Schweiz für bestimmte Suchanfragen (Keywords)

Füge möglichst viele Suchanfragen in die Tabelle ein, also mindestens 20 Stück.

2) Finde heraus, wie viele Leute mit diesen Begriffen suchen. Da diese Nachforschung leider kostenpflichtige Tools verlangt (z.B. Keyword-Planner mit aktiven Kampagnen), biete ich dir an, dein Suchvolumen für dich in Erfahrung zu bringen. Schick mir deine Keyword-Tabelle per E-Mail an mail[at]onlinemarketing-zentrum.ch – binnen zwei Arbeitstagen erhältst du die Antwort.

3) Finde die Anzahl Treffer heraus, indem du bei Google jedes Wort einzeln abfragst. Du hast sogar die Möglichkeit, die Treffer auf ein Land zu begrenzen:

Finde die Anzahl Treffer heraus, indem du bei Google jedes Wort einzeln abfragst. Du hast sogar die Möglichkeit, die Treffer auf ein Land zu begrenzen

1. Google.ch (also dein Land) aufrufen
2. Suchtext eingeben
3. Tools anklicken
4. Land von “Beliebig” auf “Schweiz” wählen
5. Nochmals den Button Tools klicken, damit die Anzahl Treffer sichtbar wird:

Suchtreffer Schweiz

Als nächstes filtern wir die interessantesten Keywords heraus. Je nachdem, in welcher Industrie du dich befindest, wird du andere Zahlen haben. Grundsätzlich geht es darum, diejenigen Keywords mit einem eher höheren Suchvolumen kombiniert mit einer kleineren Anzahl Treffer zu identifizieren. Dabei ist bei mir folgendes herausgekommen:

Suchtreffer, Suchvolumen Schweiz und Anzahl Treffer Schweiz

Die rot hinterlegten Suchbegriffe sind wenig lukrativ, weil entweder zu wenig Personen (weniger als 20) nach diesen suchen oder zu viele Treffer im Internet (mehr als 200’000) vorhanden sind, gegen die wir uns durchsetzen müssten. Die weiss hinterlegten Treffer sind eher weniger interessant und die blau hinterlegten Treffer sind wirtschaftlich gesehen interessant:

Wirtschaftliche Keywords, für welche es sich lohnt, die Webseite zu optimieren

Keywords in deinen Text einpflegen

Die hier aufgeführten Suchbegriffe brauche ich nun lediglich in meine Story zu integrieren, am besten in einer Keyword-Dichte von 1 bis 2,5 Prozent. Füge die Suchbegriffe wenn möglich auch in die Überschriften und Unter-Überschriften ein.

In meinem Fall habe ich die Suchbegriffe über den gesamten Text verteilt jeweils 1-3 Mal verwendet.

Wo lassen sich denn meine Suchbegriffe überall einpflegen?

  • URL: Diese sollte zwar kurz und treffend sein, aber der Suchbegriff in der URL hilft dem Google Ranking.
  • Seitentitel: Dieser wird zwar nicht auf der Seite selbst, sondern nur im Browserfenster und im Google Suchtreffer dargestellt, ist aber fürs Ranking wichtig.
  • H1-Überschrift: Die Hauptüberschrift, oder auch Überschrift der ersten Ordnung genannt, sollte das wichtigste Keyword immer aufweisen.
  • H2-H3-Überschriften: Auch Unterüberschriften können für die Google-Optimierung effizient genutzt werden.
  • Absatztext: Dies ist der gewöhnliche Text innerhalb der Absätze.
  • Bildname: Speichere deine Bilder ohne Leer- und Sonderzeichen, mit Ausnahme des Bindestrichs. Bsp: google-suche-perfektes-serp-snippet.png
  • Bild-Aternativtext: Jedes Bild benötigt einen Alternativtext, der z.B. Blinden über die Braille-Technik vorgelesen wird. Dieser Text soll den Bildinhalt beschreiben, und kann auch den Suchbegriff enthalten.

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