Optimierung von Grafiken und Bildern für das Web

Jede Website lebt von interessanten Inhalten und zusätzlich einer Google-kompatiblen Performance. Je ansprechender die Abbildungen und das Layout, desto länger bleiben interessierte User auf der Seite. Ein schönes Design und tolle Bilder sind aber längst nicht alles. Wer bei der Google-Suche in den vorderen Rängen dabei sein möchte, ist auf eine umsichtige Optimierung der Internetseite angewiesen. Ein wesentlicher Bestandteil neben zahlreichen anderen Faktoren ist dabei die Ladezeit. Häufig ist diese durch Überfrachtung mit zu grossen Bilddateien erheblich verlangsamt. Eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu erhöhen, besteht in der richtigen Komprimierung der verwendeten Bilder.

Die Relevanz der Bildverkleinerung

Lange Ladezeiten von Webseiten können grundsätzlich von mehreren Aspekten abhängen. Zu den häufigsten Gründen zählen Bilder, die nicht optimiert bzw. verkleinert, sondern in ihrer ursprünglichen Grösse auf die Seite geladen wurden. Während dies bei einem Highspeed Desktop-Rechner noch nicht nennenswert ins Gewicht fallen mag, sind Tablet- und vor allem Smartphone-Nutzer erheblich im Nachteil. Wer eine Seite nicht einigermassen zügig aufrufen kann, ignoriert sie in der Regel und fällt damit als potenzieller Kunde aus. Es liegt demnach im Interesse des Seiteninhabers, für alle User einen schnellen Seitenzugriff zu ermöglichen.

Grafiken fürs Web speichern

Um herauszufinden, ob die verwendeten Grafiken und Bilder zu gross sind, gibt es geeignete Online-Tools. Viele Anbieter offerieren diese kostenlos und erlauben eine schnelle Analyse der jeweiligen Seitenperformance inkl. Tipps zur Steigerung der Effizienz. Einer der häufigsten Hinweise besteht bei diesen Verbesserungsvorschlägen in der Aufforderung, die Bilddateien für eine schnellere Ladezeit zu verkleinern. Um optimierte Bilder fürs Web zu speichern, können Programme verwendet werden, die das in meist kostenpflichtiger Form übernehmen. Es kann aber lohnenswert sein, sich tiefer in die Materie einzuarbeiten, um die eigenen Bilder selbst in einem Bildbearbeitungsprogramm zu optimieren.

Umgang mit dem Ausgangsmaterial

Bevor ein Bild passend für das Web aufbereitet wird, ist die Kenntnis der Grafikart relevant. Hierbei werden zwei Varianten voneinander unterschieden, die klassische Fotografie (aka Pixelgrafik) und die informative Grafik in Form von Logos oder Icons (aka Vektorgrafik).

Pixelgrafiken bestehen aus millionenfachen winzigen Bildpunkten, den sogenannten Pixeln. Die Qualität der Bildauflösung wird durch die Anzahl der Pixel bestimmt. Wird aus einer Fotografie ein Ausschnitt extrahiert, führt das nicht zu einer simplen Vergrösserung des Bildausschnitts bei gleicher Schärfe. Vielmehr vergrössern sich die wenigen verbliebenen Bildpunkte und produzieren ein sogenanntes „verpixeltes“ Bild mit deutlich verringerter Qualität. Zugehörige Dateiformate sind beispielsweise JPG, PNG und TIF sowie RAW-Formate. JPG ist ein typisches Format, das am häufigsten verwendet wird um Bilder und Grafiken fürs Web zu speichern.

Vektorgrafiken funktionieren hingegen anders. Ihre computerbasierte Entstehung ermöglicht auf der Basis exakt berechneter Vektoren eine Optimierung bei immer gleichbleibender Bildqualität.

Die Bildbearbeitung

Um vorliegende Bilder zu bearbeiten, ist ein entsprechendes Programm erforderlich. Für Pixelgrafiken zählen unter anderem Photoshop oder GIMP zu den bekannteren Programmen. Bei Vektorgrafiken kommen beispielsweise CorelDraw oder Illustrator zum Einsatz.

Je nach Verwendungszweck sind unterschiedliche Bildformate geeignet. Eines der häufigsten Formate bei Webseiten, das sich auch für den Bereich der sozialen Netzwerke gut eignet, ist das Verhältnis 9:6. Bei kleineren Bildern als Ausgangsbasis ist das Format 750 x 500 Pixel sinnvoll. Bei grösseren Bildern sind 1200 x 800 Pixel geeignet. Für den allgemeinen Einsatz ist dies als Maximalgrösse vor dem Hintergrund einer akzeptablen Ladezeit ausreichend.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, vor einer Verwendung der komprimierten Bilder auf der eigenen Webseite zunächst ein wenig zu testen und die Optik der verkleinerten Bilder und auch die Ladezeiten der Seite auszuprobieren. Idealerweise erfolgt ein solcher Test mit unterschiedlichen Geräten und verschiedenen Browsern, damit auch die bei den Usern vertretene Vielfalt zum Tragen kommt.

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