SEO basics – Permalink

Wie die Domain die Adresse für die Internetseite ist, so ist der Permalink die separate Adresse für jeden Artikel. Dabei handelt es sich um den exakten Pfad, der eindeutig jedem Artikel zugeordnet werden kann. Einfache Permalinks erleichtern das Merken und Teilen einer URL.

SEO-freundliche Permalinks

Suchmaschinen und Besucher nutzen die URL, um die Seite in ihre Lesezeichen mit aufzunehmen oder zu indexieren. Deshalb beeinflusst der Permalink die Art und Weise wie die Seite oder der Blog beurteilt und bewertet werden. SEO-freundliche Permalinks setzen sich folgendermassen zusammen:

https://www.domain/kategorie/post-Titel

Oder

https://domain/Datum des Artikels/Post-Titel

Oder

https://domain/post-titel

Wer seinen Blog mit WordPress erstellt, wird keinen SEO-freundlichen Link generieren können.

Der Permalink kann dann folgendermassen aussehen:

https://domain/p=101

Dieser Permalink ist nicht aussagekräftig. Es ist nicht zu ersehen, welche Art von Artikelinhalt den Leser erwartet. Leser sind dann nicht geneigt diesen Link zu teilen. In den Einstellungen können die Permalinkformate geändert werden.

Keywords im Permalink

Zu empfehle ist, dass der Permalink wichtige Keywords beinhaltet, für die der Artikel ranken soll. Er muss aussagekräftig sein. Ist er das nicht, wirkt die Webseite nicht professionell. Suchmaschinen ranken URLs mit themenrelevanten Keywords eher, als jene mit Seiten-IDs.

Was ist beim Permalink wichtig?

Auf der einen Seite steht die SEO-Freundlichkeit. Dem Gegenüber steht der Blick auf die eigenen Ziele. Der Permalink sollte Beidem entgegenkommen. Werden Beiträge erstellt, die zeitunabhängigen Mehrwert bieten, ist es zum Beispiel nicht nötig das Datum der Artikelveröffentlichung mit einzubauen. Wer allerdings News veröffentlicht, für den ist dieser Aspekt wesentlich relevanter.

Die Permalink-Struktur

Zielsetzung ist eine einfache, klare, schnell zu merkende Permalinkstruktur. Stoppwörter müssen aussen vor bleiben. Besteht ein Artikel aus mehreren Wörtern, werden diese mit Bindestrich verbunden. Besonders wichtig ist die Optimierung der Links auf bestimmte Keywords.

Die Wahl der Permalinkstruktur

Eine Permalinkstruktur muss gut überlegt sein. Im Idealfall, bevor eine Seite hochgeladen wird. Wird sie verlinkt und die Permalinks verändern sich, führen diese ins Nichts, was keinen guten Eindruck macht.

Was bedeutet eine gute Permalinkstruktur?

Permalinks sind auf langfristige Verlinkung angelegt. Wird ihre Struktur verändert, sind die Artikel nicht eindeutig erreichbar. Deshalb sollten Permalinks nicht abgeändert werden. Das betrifft nicht nur die Verlinkung ausserhalb der Seite, sondern auch interne Verlinkungen. Wird eine URL abgewandelt, müssen sämtliche URLs die dorthin geführt haben, überarbeitet werden. Sonst führen sie ins Nichts. Auf einer Webseite ist die URL-Struktur von höchster Priorität.

Der Einfluss der Domain auf die Permalinks

Bevor überhaupt an die Permalinkstruktur gedacht werden kann, ist von vornherein die Domain ein Faktor, der mit einbezogen werden sollte. Die Domain hat erheblichen Einfluss auf die Struktur der Permalinks. Deshalb ist es wichtig, dass man die richtige Domain wählt. Im Idealfall wird sie selbstgehostet und hat eine entsprechende Struktur, wie z. B. www.second-level-domain.top-level-domain. Ist diese zu lang, hat der Webseitenbetreiber bereits beim Thema Permalinks ein Problem. Wird die Seite nicht selbstgehostet können schon Kombinationen, wie zum Beispiel www.domain./wordpress.de zu lang sein. Zieht man von einem nicht selbst-gehosteten Server um, zum eigenen Host, sind entsprechende Umleitungen zu setzen und sämtliche Verlinkungen auf der eigenen Seite anzupassen.

Fazit

Die Permalinkstruktur muss bereits bei der Entscheidung eine Rolle spielen, ob man selbst hostet oder nicht. Ein Umzug später, ist aufwendig und jede Menge Arbeit, die man sich durch die richtige Wahl ersparen kann. Permalinks sind immer langfristig ausgelegt. Sie sollten so eingerichtet sein, dass sie niemals umgeändert werden müssen. Damit baut man sich eine nachhaltige Leserschaft für die eigene Seite auf. Zusätzlich muss sie SEO-freundlich sein. Denn wird man nicht von den Suchmaschinen gefunden, hat man auch bei den Lesern schlechte Karten.