Beliebte Google Analytics Filter

Google Analytics ist ein beliebtes Tool von Google. Um dieses jedoch effektiv nutzen zu können, werden Filter eingesetzt. Inzwischen existieren zahlreiche Google Analytics Filter. Fünf dieser erfreuen sich besonderer Beliebtheit.

Nur bestimmte IP-Adressen ausfiltern bzw. anzeigen

Der erste Google Analytics Filter beschäftigt sich mit dem Ausschluss interner IP-Adressen. Dieser Filter ist vor allem bei Seiten mit geringer Abrufzahl praktisch. Bei diesen Seiten ist es typisch, dass die eigene Belegschaft einen Grossteil der Seitenaufrufer ausmacht. Damit die Analysen nicht verfälscht werden, können diese mittels diesem Filter ausgeklammert und so eine aussagekräftige Analyse erhalten.

Dieser Filter geht leicht zu erstellen, indem zunächst ein neuer Filter erschaffen wird. Dieser benötigt im nächsten Schritt einen klingenden Namen wie „Ausschluss interner IP-Adressen“. Bei Filtertyp muss „Benutzerdefiniert“ gewählt werden. Im Dropdown „Filterfeld“ wird dort „IP-Adresse“ als Option ausgesucht. Um den Filter zu spezifizieren, müssen nun im Feld „Filtermuster“ die dementsprechende IP-Adresse bzw. Adressen hinterlegt werden. Hierbei kann entweder eine einzelne IP-Adresse oder mittels Regex gleich eine Reihe an IP-Adressen eingetragen werden. Als Abschluss werden noch die Datenansichten bestimmt, auf welche der Filter angewendet werden darf. Nach einem Klick auf „Hinzufügen“ und „Speichern“ ist der Filter einsatzbereit.

Andererseits kann der Filter dabei helfen, zu erfassen, wie das eigene Team die Seite nutzt. Hierbei werden die Filterfunktionen umgedreht, sodass letztendlich nur noch interne IP-Adressen angezeigt werden. Um dies zu ermöglichen, wird eine neue Datenansicht benötigt. Bei dieser wird bei den Filtereinstellungen „Include“ statt „Exclude“ ausgewählt.

Andere Hostnamen ausfiltern

Eine andere Möglichkeit, Google Analytics Filter gezielt einzusetzen, ist jene auf bestimmte Hostnamen. Durch diese Methode sollen irreführende Spam-Traffics dauerhaft entfernt werden. In Google Analytics sind nämlich nicht nur Besucher der Website, sondern ebenfalls andere Hostnames aufzufinden. Dieser Filter hilft, diese Art „Spam“ aus dem eigenen Profil zu löschen.

Hierfür wird wiederum ein neuer Filter mit einem aussagekräftigen Namen benötigt. Beim Filtertyp muss „Benutzerdefiniert“ sowie „Einschliessen“ ausgewählt werden. Im Dropdown „Filterfeld“ wird „Hostname“ ausgesucht. Per Regex wird jetzt im „Filtermuster“ der eigene Hostname definiert. Wiederum wird als Abschluss die Datenansicht ausgewählt und auf „Hinzufügen“ und „Speichern“ geklickt. Ist der Filter richtig erstellt worden, werden nun fremde Hostnamen in der Analyse nicht mehr berücksichtig.

Klein- und Grossschreibung vereinen

Da Google Analytics ein amerikanisches Tool ist und viele Server bzw. User die Kleinschreibung bevorzugen, kann die typisch deutsche Gross- und Kleinschreibung ebenfalls ausgefiltert werden. Vor allem beim eigenen Kampagnennamen kann dieser Google Analytics Filter gezielt eingesetzt werden, um die unterschiedliche Rechtschreibung der Kollegen zu umgehen. Somit wird der Kampagnenname in Gross- wie Kleinschreibung als ein und derselbe Name angesehen. Derselbe Filter lässt sich zudem auf andere Begriffskategorien wie die Kampagnenquelle oder das Kampagnenmedium anwenden. Ebenfalls können unter anderem URLs und Suchbegriffe von ihm profitieren.

Wiederum wird ein neuer Filter mit sprechendem Namen benötigt. Bei Filtertyp muss „Benutzerdefiniert“ und „Kleinschreibung“ eingegeben werden. Im Dropdown „Filterfeld“ wird nun nach „Kampagnenname“ gesucht und wiederum eine Datenansicht sowie „Hinzufügen“ wie „Speichern“ angeklickt.

Sämtliche „Query-Strings“ entfernen

Durch diese Filtereinstellungen lassen sich unnötige Query-Strings entfernen. Somit sind sämtliche Anhängsel der URL-Listen nicht mehr sichtbar, sodass die ausgegebenen Listen übersichtlicher sind.

Um diesen Filter zu erstellen, wird wieder ein neuer Filter mit passendem Namen benötigt. Bei Filtertyp wird ebenfalls „Benutzerdefiniert“ und „Erweitert“ ausgewählt. Nun wird beim Dropdown von „Feld A“ „Anforderungs-Uri“ definiert und die Zeichenfolge „([?]+)“ hinterlegt. Beim Droptown von „Ausgabe“ wird die gleiche Vorgehensweise betrieben, nur dass die Zeichenfolge hier „$A1“ eingegeben wird. Wieder eine Datenansicht aussuchen und auf „Hinzufügen“ sowie „Speichern“ klicken.

Traffic aus bestimmten Ländern anzeigen

Der letzte der beliebtesten Google Analytics Filter ermöglicht eine Auflistung des Traffics aus bestimmten Ländern. Hierbei kann beispielsweise das eigene Land als dieser Traffic gehandhabt werden. Andere Länder sind natürlich ebenfalls möglich.

Für diesen Filter muss wieder ein neuer Filter mit eingängigen Namen erstellt werden. Bei Filtertyp wird wieder „Benutzerdefiniert“ und „Einschliessen“ ausgewählt. Im Dropdown „Filterfeld“ fällt die Wahl auf „Land“. Bei „Filtermuster“ muss jetzt das dementsprechende Land ohne Anführungszeichen eingegeben werden. Hierfür wird der englische Name des Landes benötigt. Als Abschluss wird der Filter auf die Datenansicht angewendet und auf „Hinzufügen“ wie Speichern geklickt.

Natürlich existieren zahlreiche Filter wie Einstellungsmöglichkeiten für das Google Analyse-Tool. Dennoch wird mit den fünf genannten eine grosse Bandbreite an Filteroptionen angezeigt, welche Klarheit in das Datenchaos bringen. Die Filter lassen sich zudem jederzeit anpassen, sodass der einmal erstellte Filter mehrere Male benutzt werden kann.

 

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